Die einfache Kunst der Kreativität. / Artikel schreiben Teil 6
Kreativität ist wie eine junge und hellgrüne Pflanze die sich aus dem Frühlingshaften Morgentau der wärmenden Sonne entgegenstreckt und in die Zukunft schaut. Kreativität soll wachsen und will gepflegt werden.
Gibt es Gesetze der Kreativität?
Die Gesetze der Kreativität wurden schon 1945 von G. Wallas in seinem Buch "The Art of Thought“ – Die Kunst des Denkens – in vier Schritten zusammengefasst, die ganz klar den Funktionen des linken und rechten Neuhirns entsprechen:
1. Vorbereitungsstadium
2. Inkubationsstadium
3. Erleuchtungsstadium
4. Verifikationsstadium
Wie sehen die einzelnen Stadien aus?
Das Vorbereitungsstadium besteht aus dem Sammeln von relevanten Informationen(z.B. im Internet) und aus einer Eingrenzung der Situation, bis die ersten Widerstände sichtbar werden.
Die Inkubation ist eine Periode, in der sich das Unterbewusstsein der Aufgabenstellung annimmt. In dieser Zeit soll man nicht allzu viel über das Problem nachdenken und keinen Druck auf die Problemlösung ausüben.
Das Erleuchtungsstadium kann spontan kommen oder als Ergebnis einer bewussten Anstrengung. Dies ist die Stelle, wo Intuition und Einsicht mögliche Lösungen für das Problem hervorbringen.
Schließlich werden die intuitiven Lösungen in einem Verifikationsstadium logisch auf ihre Gültigkeit geprüft und dann zu einer abgeschlossenen Lösung strukturiert und ausgearbeitet. Diese vier Stadien beziehen sich auf die Situation als Ganzes und auch auf die verschiedenen Unterprobleme, in die sich die meisten Situationen auf natürliche Weise zerlegen.
Welche Stadien haben Gemeinsamkeiten?
Das erste und letzte Stadium dieses Vorgangs sind gut definierte Aufgaben des linken Gehirns, die wir in der Schule zu erledigen lernen. Die beiden mittleren Stadien sind nicht so unkompliziert, weil sie tatsächlich ,unbewusste‘ Vorgänge einschließen. Entscheidend ist, dass man sich der beschriebenen Abläufe bewusst ist und auch intuitive Lösungen zulässt.
Kann man auch mehrere Probleme gleichzeitig angehen?
Denker mit großer Leistungsfähigkeit lernen es, dass während ein Problem im Vorbereitungsstadium ist, ein anderes schon in dem Inkubationsstadium keimen kann.
Das ganze liest sich logisch, oder? Nun kommen aber die Einwände, meistens muss es schnell gehen, ich kann doch nicht sagen, dass ich zuerst mal das ganze ruhen lassen muss! Bitte immer der Reihe nach.
Erstens ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Rom wurde auch nicht in einem Tag erbaut.
Oder hatten Sie in der Schule je eine Kreativitäts-Unterrichtsstunde?
Das alles braucht Training. Wichtig ist, dass Sie sofort beginnen umzusetzten.
Lesen und hören Sie sich die Artikel noch einmal in Ruhe an.
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